Donau-Radweg

Die Donau ist der zweitlängste Fluss Europas und durch den Donauradweg, einem der berühmtesten und schönsten Fernradwege in Deutschland und Österreich, von der Quelle in Donaueschingen bis zur Mündung ins schwarze Meer mit dem Fahrrad befahrbar.


Streckenverlauf
Der Donauradweg verläuft größtenteils beiderseits der Donau, teilweise jedoch nur auf einer Seite, so dass während der Reise die Donau mehrfach überquert werden muss.

Donaueschingen nach Sigmaringen - Etappe 1 (ca. 87,5 km)

Die erste Etappe vom Donauradweg startet in Donaueschinken an der Donauquelle. Landschaftlich ist es eine sehr beeindruckende Strecke. Den Ursprung der Donau hautnah erleben und die weite Natur am Rande des Schwarzwaldes. So verläuft der Donauradweg, weitestgehenst ebenerdig ohnen nennenswerte Steigungen, vorbei an Pfohren, Neudingen, Geislingen, Hausen bis nach Immendingen. Dort versickert die Donau fast vollständig und scheint nicht mehr zu existieren, fließt jedoch im Untergrund weiter. Weiter geht es vorbei an Möhringen, Tuttlingen, Nendingem, Mühlheim a. D. bis nach Fridingen. Von dort an verläuft der Donauradweg durch ein enger werdendes Tal mit mehreren kurzen Steigungen vorbei an Beuron, Hausen i.T., Thiergarten Gutenstein nach Inzigkofen. Kurz vor dem Ettapenziel Sigmaringen am Bodensee wird das Tal dann wieder etwas breiter und der Donauradweg verläuft meißt wieder ohne Steigungen. In diesem Abschnitt gibt es einen herrlichen Ausblick auf das naturbelassene Tal, die Kreidefelsen und die Berge mit zahlreichen alten Burgen und Schlössern, Ruinen und Klöstern wie dem Kloster Beuron, der Burg Wildenstein oder dem Hohenzollernschloss Sigmaringen.

Sigmaringen nach Ulm - Etappe 2 (ca. 111 km)

Die zweite Etappe des Donauradweg unterscheidet sich von der ersten. Wärend bei der ersten eher die Landschaft im Vordergrund stand ist es nun viel mehr die Kultur. Auch die Steigungen sind deutlich weniger und geringer als zu Beginn. Startend in Sigmaringen verläuft der Donauradweg entlang der breiter werdenden Donau, vorbei an Scheer wo der Weg die Schwäbische Alb verläßt. Weiter nach Hundersingen, Binzwangen, Riedlingen mit der historischen Altstadt bis nach Zwiefaltendorf mit bekannten Kloster Zwiefalten. Von dort an entlang der Donau vorbei an Rechtenstein, Obermarchtal, Munderkingen mit der altertümlichen Stadtbefestigung, Ehingen mit seinem schönen Stadtkern, Nasgenstadt, Oberdischingen, Erbach bis nach Ulm mit dem größten Kirchtum Europas.

Ulm nach Donauwörth - Etappe 3 (ca. 100 km)

Der Donauradweg in seiner dritten Etappe. Hier geht es ehen unspektakulär zu. Im Vordergrund stehen die gemächlich vor sich hin fließende Donau, die Landschlaft und Kultur. Der Radweg selber ist meißt eben und verfügt nur über sehr wenige Steigungen. Beginnend in Ulm führt der Donauradweg vorbei an Neu-Ulm, durch Elchingen, Leipheim bis nach Günzburg mit seiner sehenswerten Altstadt. Weiter vorbei an der oberschwäbischen Barockstadt Offingen, durch Lauingen, durch Dillingen, nach Höchstädt in der die Schlacht von Blindheim von Napoleon stattfand, bis nach Donauwörth.

Donauwörth nach Weltenburg - Etappe 4 (ca. 118,5 km)

Weltenburg nach Bogen - Etappe 5 (ca. 108 km)

Bogen nach Passau - Etappe 6 (ca. 106 km)

Über Riedlingen, Zwiefalten und Ehingen erreicht der Radweg Ulm und verlässt dann das Bundesland Baden-Württemberg in Richtung Bayern. Über Donauwörth und Regensburg geht es nach Passau. Unterhalb von Passau überquert die Donau - und damit auch der Donauradweg - die Grenze zu Österreich. Unterhalb von Obernzell bietet eine begehbare Staustufe die Möglichkeit, den Grenzübertritt mit der Donauquerung zu verbinden.